Ein Schweizer Fertigungsunternehmen erhielt einen grossvolumigen Serienauftrag: komplexe Satellitenbauteile aus Aluminium für Satelliten, die mobiles Internet und Satelliten-Mobilfunk versorgen. Die Fertigung war bereit, die vom Endkunden geforderte messtechnische Infrastruktur fehlte. Ein reales Preisbeispiel zeigt, wie sich die Kosten eines externen Quality Gates zusammensetzen: einmalige Initialkosten, danach ein planbarer Serienpreis pro Lieferlos.
Fertigungstechnologie und Produktionskapazität waren beim Kunden vorhanden. Was fehlte, war die vom Endkunden geforderte messtechnische Infrastruktur für eine wiederkehrende Serienprüfung. Statt selbst ein Prüflabor aufzubauen, lagerte der Kunde die Prüfung als externes Quality Gate an CSL aus. Das Quality Gate übernimmt dabei die Funktion einer vorgezogenen externen Wareneingangsprüfung: geprüft wird, bevor das Lieferlos zum Endkunden geht.
Der Auftrag umfasst zwei unterschiedliche Bauteiltypen aus Aluminium mit komplexer Geometrie. Beide besitzen eine eigene Zeichnung. Für jeden Typ musste deshalb ein eigener Prüfprozess entwickelt werden: eigene Prüfskizze, eigene Messstrategie, eigene Aufspannung und ein eigenes Messprogramm.
Der Endkunde schreibt pro Lieferlos eine Stichprobenprüfung vor: zwei Bauteile des Typs 1 und zwei Bauteile des Typs 2, insgesamt vier geprüfte Bauteile pro Lieferlos.
Was eine Stichprobe leistet: Sie garantiert nicht die Konformität jedes einzelnen Bauteils im Los. Sie liefert die zwischen Lieferant, Kunde und Endkunde vereinbarte, nachvollziehbare Entscheidungsgrundlage für die Freigabe des Lieferloses.
Bevor das erste Lieferlos geprüft werden kann, muss der Prüfprozess stehen. Für jeden der zwei Bauteiltypen wurde separat durchgeführt:
Den Abschluss bildet je Bauteiltyp eine Erstmusterprüfung (EMPB, FAI): Sie dokumentiert, dass jedes Prüfmerkmal der Zeichnung erfasst und der Prüfprozess dafür eingerichtet ist.
Diese Kosten fallen nicht bei jedem Lieferlos erneut an. Solange Bauteil, Zeichnungsstand und Prüfumfang unverändert bleiben, werden Messprogramme, Prüfskizzen, Messstrategien und Aufspannkonzepte wiederverwendet. Der Initialaufwand ist damit eine einmalige Investition in den Prüfprozess.
Ab dem zweiten Schritt gilt der Serienpreis. Pro Lieferlos werden vier Bauteile geprüft:
Der Serienpreis ist tiefer als die Initialkosten, weil die Vorarbeit steht. Ganz ohne wiederkehrende Arbeit geht es trotzdem nicht — bei jedem Lieferlos fallen erneut an:
Mit dem Kunden sind feste Anlieferfenster und definierte Durchlaufzeiten vereinbart. Jedes Lieferlos durchläuft denselben Ablauf:
Die Akklimatisierung ist bei diesen Bauteilen fester Teil des Ablaufs: Aluminium dehnt sich mit der Temperatur deutlich aus, gemessen wird deshalb erst bei stabiler Referenztemperatur nach ISO 1. Sobald Messung und Kontrolle abgeschlossen sind, stehen der Prüfbericht und die vereinbarten Messdaten direkt im Kundensystem zur Verfügung. Ein manueller Versand per E-Mail und eine nachträgliche Ablage durch den Kunden entfallen.
Der rechnerische Preis pro Stichprobenteil ist dabei die falsche Grösse. Die wirtschaftlich relevante Zahl lautet:
Der Kunde verdient sein Geld mit der Herstellung und Lieferung der Serienbauteile. Die externe Messtechnik schafft die Voraussetzung dafür: Sie erfüllt die Qualitätsanforderungen des Endkunden, ohne dass der Kunde eigene Messkapazität aufbauen muss. Ohne diese Kapazität hätte er den grossvolumigen Serienauftrag in dieser Form nicht annehmen können.
Was er dafür selbst hätte aufbauen müssen:
CSL prüft nicht einfach vier Bauteile. CSL stellt die messtechnische Infrastruktur bereit, die dem Kunden die Ausführung eines wesentlich grösseren Serienauftrags ermöglicht.
Dieselbe Infrastruktur steht auch ohne wiederkehrenden Takt bereit: Wer einzelne Bauteile prüfen lassen will, nutzt die Auftragsmessung im Prüflabor in Wohlen AG.
Bei einer Abweichung endet die Arbeit nicht mit dem roten Messwert. CSL ordnet das Resultat technisch ein und klärt mit dem Kunden:
Der Freigabeentscheid bleibt beim Kunden. CSL liefert die belastbare messtechnische Entscheidungsgrundlage. Steht der Prüfprozess selbst infrage, klärt eine Prüfprozesseignung, ob Messsystem und Messstrategie dem Merkmal gewachsen sind.
So wurde die externe Messtechnik zur Voraussetzung dafür, dass der Kunde einen grossvolumigen Serienauftrag annehmen und ausführen konnte.
Ein Schweizer Fertigungsunternehmen erhielt einen grossvolumigen Serienauftrag: komplexe Satellitenbauteile aus Aluminium für Satelliten, die mobiles Internet und Satelliten-Mobilfunk versorgen. Die Fertigung war bereit, die vom Endkunden geforderte messtechnische Infrastruktur fehlte. Ein reales Preisbeispiel zeigt, wie sich die Kosten eines externen Quality Gates zusammensetzen: einmalige Initialkosten, danach ein planbarer Serienpreis pro Lieferlos.
Fertigungstechnologie und Produktionskapazität waren beim Kunden vorhanden. Was fehlte, war die vom Endkunden geforderte messtechnische Infrastruktur für eine wiederkehrende Serienprüfung. Statt selbst ein Prüflabor aufzubauen, lagerte der Kunde die Prüfung als externes Quality Gate an CSL aus. Das Quality Gate übernimmt dabei die Funktion einer vorgezogenen externen Wareneingangsprüfung: geprüft wird, bevor das Lieferlos zum Endkunden geht.
Der Auftrag umfasst zwei unterschiedliche Bauteiltypen aus Aluminium mit komplexer Geometrie. Beide besitzen eine eigene Zeichnung. Für jeden Typ musste deshalb ein eigener Prüfprozess entwickelt werden: eigene Prüfskizze, eigene Messstrategie, eigene Aufspannung und ein eigenes Messprogramm.
Der Endkunde schreibt pro Lieferlos eine Stichprobenprüfung vor: zwei Bauteile des Typs 1 und zwei Bauteile des Typs 2, insgesamt vier geprüfte Bauteile pro Lieferlos.
Was eine Stichprobe leistet: Sie garantiert nicht die Konformität jedes einzelnen Bauteils im Los. Sie liefert die zwischen Lieferant, Kunde und Endkunde vereinbarte, nachvollziehbare Entscheidungsgrundlage für die Freigabe des Lieferloses.
Bevor das erste Lieferlos geprüft werden kann, muss der Prüfprozess stehen. Für jeden der zwei Bauteiltypen wurde separat durchgeführt:
Den Abschluss bildet je Bauteiltyp eine Erstmusterprüfung (EMPB, FAI): Sie dokumentiert, dass jedes Prüfmerkmal der Zeichnung erfasst und der Prüfprozess dafür eingerichtet ist.
Diese Kosten fallen nicht bei jedem Lieferlos erneut an. Solange Bauteil, Zeichnungsstand und Prüfumfang unverändert bleiben, werden Messprogramme, Prüfskizzen, Messstrategien und Aufspannkonzepte wiederverwendet. Der Initialaufwand ist damit eine einmalige Investition in den Prüfprozess.
Ab dem zweiten Schritt gilt der Serienpreis. Pro Lieferlos werden vier Bauteile geprüft:
Der Serienpreis ist tiefer als die Initialkosten, weil die Vorarbeit steht. Ganz ohne wiederkehrende Arbeit geht es trotzdem nicht — bei jedem Lieferlos fallen erneut an:
Mit dem Kunden sind feste Anlieferfenster und definierte Durchlaufzeiten vereinbart. Jedes Lieferlos durchläuft denselben Ablauf:
Die Akklimatisierung ist bei diesen Bauteilen fester Teil des Ablaufs: Aluminium dehnt sich mit der Temperatur deutlich aus, gemessen wird deshalb erst bei stabiler Referenztemperatur nach ISO 1. Sobald Messung und Kontrolle abgeschlossen sind, stehen der Prüfbericht und die vereinbarten Messdaten direkt im Kundensystem zur Verfügung. Ein manueller Versand per E-Mail und eine nachträgliche Ablage durch den Kunden entfallen.
Der rechnerische Preis pro Stichprobenteil ist dabei die falsche Grösse. Die wirtschaftlich relevante Zahl lautet:
Der Kunde verdient sein Geld mit der Herstellung und Lieferung der Serienbauteile. Die externe Messtechnik schafft die Voraussetzung dafür: Sie erfüllt die Qualitätsanforderungen des Endkunden, ohne dass der Kunde eigene Messkapazität aufbauen muss. Ohne diese Kapazität hätte er den grossvolumigen Serienauftrag in dieser Form nicht annehmen können.
Was er dafür selbst hätte aufbauen müssen:
CSL prüft nicht einfach vier Bauteile. CSL stellt die messtechnische Infrastruktur bereit, die dem Kunden die Ausführung eines wesentlich grösseren Serienauftrags ermöglicht.
Dieselbe Infrastruktur steht auch ohne wiederkehrenden Takt bereit: Wer einzelne Bauteile prüfen lassen will, nutzt die Auftragsmessung im Prüflabor in Wohlen AG.
Bei einer Abweichung endet die Arbeit nicht mit dem roten Messwert. CSL ordnet das Resultat technisch ein und klärt mit dem Kunden:
Der Freigabeentscheid bleibt beim Kunden. CSL liefert die belastbare messtechnische Entscheidungsgrundlage. Steht der Prüfprozess selbst infrage, klärt eine Prüfprozesseignung, ob Messsystem und Messstrategie dem Merkmal gewachsen sind.
So wurde die externe Messtechnik zur Voraussetzung dafür, dass der Kunde einen grossvolumigen Serienauftrag annehmen und ausführen konnte.