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CSL Industrielle Messtechnik
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Wissen · Qualitätssicherung

Make or Buy in der Messtechnik: Wann lohnt sich ein eigenes Koordinatenmessgerät?

Extern messen lassen, eine eigene Messmaschine kaufen oder beides kombinieren: Dieser Beitrag ist eine interaktive Entscheidungshilfe für Geschäfts- und Produktionsleitung, Projektleitung sowie QM- und QS-Kader. Ein festes, durchgerechnetes Referenzbeispiel zeigt für ein Koordinatenmessgerät (KMG), die Messmaschine für Mass, Form und Lage, wie die Prüfmenge die Kosten beeinflusst und wo der wirtschaftliche Break-even liegt. Bauteilgrösse und Präzisionsanforderung bestimmen dabei, welche Messlösung grundsätzlich erforderlich ist. CSL übernimmt beides: die externe Messung im Prüflabor und die Unterstützung beim Aufbau Ihrer internen Messtechnik.

Qualitätssicherung Christian Schärer · 16. August 2026

Ein Referenzbauteil, unterschiedliche Prüfhäufigkeiten

Alle Zahlen in diesem Beitrag beruhen auf demselben fiktiven Referenzbauteil und derselben Rechnung. Verändert wird nur eine Grösse: wie oft das Bauteil pro Jahr geprüft wird. Richtwerte, Datenstand {{ datenstand }}.

Fiktives Referenzbauteil
Aluminiumgehäuse mit 30 Prüfmerkmalen
300 × 200 × 120 mm, 18 kg, Aluminium · bestehende Wiederholmessung, Messprogramm und Aufspannung sind eingerichtet
Voraussetzungen der Referenzberechnung
30 Prüfmerkmale je Bauteil 30 definierte Prüfmerkmale, mehrheitlich CTQ-Masse (critical to quality). Eine vollständige Prüfung umfasst alle 30.
10 Bauteile je Prüflos als Stichprobe Zehn Bauteile aus dem Lieferlos werden vollständig geprüft.
52 Prüflose pro Jahr im Beispiel Entspricht einem Prüflos pro Woche. Der Regler verändert genau diesen Wert.
Wichtige Annahme: Das Referenzmodell unterstellt den vollständigen Aufbau einer eigenen Messkapazität inklusive Fachpersonal und Messraum. Bereits vorhandenes Personal oder bestehende Infrastruktur verschiebt den Break-even deutlich Richtung eigener Lösung.
{{ proJahrText }}Prüflose pro Jahr · {{ teileText }} Bauteile
Extern bei CSL: bis {{ zHybridBis }} Lose pro Jahr Hybrid: {{ zHybridVon }} bis {{ zMakeBis }} Lose Eigene Kapazität: ab {{ zMakeVon }} Lose
Extern bei CSL
Hybrid
Eigen
4 Break-even {{ aBE }} Prüflose 208
Verschieben Sie den Regler: Er verändert allein, wie oft pro Jahr ein Prüflos zur Prüfung geht. Ein Prüflos umfasst zehn Bauteile, eine vollständige Prüfung alle 30 Prüfmerkmale. 52 Lose entsprechen einem Los pro Woche.
Vergleich je Prüflos
Externe Messung bei CSL {{ aBuyLos }} je Prüflos, inkl. Hin- und Rücktransport
Eigenes KMG {{ aMakeLos }} je Prüflos (10 geprüfte Bauteile)
Ergebnis
{{ aEmpfehlung }}
{{ aZusatz }}
Wie diese Zahlen zu lesen sind
Jede Prüfung, jede Zeichnung, jedes Bauteil und jede betriebliche Situation ist individuell. Die Zusammenhänge und die strategischen Entscheide dahinter sind meist komplex und lassen sich nicht plakativ bewerten. Der Beitrag ist eine interaktive Entscheidungshilfe: Sie gibt einen Denkanstoss und zeigt Verläufe, ersetzt aber keine Beurteilung Ihrer konkreten Aufgabe. Vor einem Investitions- oder Vergabeentscheid gehören Prüfumfang, Toleranzen, Messstrategie, Kapazität und Termine immer individuell geprüft — genau dafür stehen wir bereit.
Drei Prüfhäufigkeiten im Vergleich
Dasselbe Bauteil, dieselbe Rechnung
Situation
Eigenes KMG
Bei CSL
Ergebnis
12 Prüflose pro Jahr
Monatlich ein Los, 120 Bauteile
Eigenes KMG{{ p1Make }}
Extern bei CSL{{ p1Buy }}
Ergebnis{{ p1Emp }}
144 Prüflose pro Jahr
Rund drei Lose pro Woche, 1'440 Bauteile
Eigenes KMG{{ p2Make }}
Extern bei CSL{{ p2Buy }}
Ergebnis{{ p2Emp }}
200 Prüflose pro Jahr
Vier Lose pro Woche, 2'000 Bauteile
Eigenes KMG{{ p3Make }}
Extern bei CSL{{ p3Buy }}
Ergebnis{{ p3Emp }}
Beträge je Prüflos mit zehn vollständig geprüften Bauteilen (je 30 Prüfmerkmale); der Betrag für die externe Messung enthält Hin- und Rücktransport, Verpackung und Ihre interne Logistikzeit. Der Break-even liegt bei {{ aBE }} Prüflosen pro Jahr ({{ aBETeile }} Bauteile): darunter ist die externe Messung günstiger, darüber die eigene Maschine. Bei hoher Auslastung sind Schichtmodell, automatisierte Beladung oder externe Spitzenabdeckung individuell zu prüfen. Bei der Hybridlösung wird weiter extern gemessen und die interne Lösung parallel aufgebaut; der Wechsel erfolgt, sobald die Auslastung stabil über dem Break-even liegt. Das gilt auch, wenn noch offen ist, ob die Auftragslage weiter steigt oder wieder abflacht.
Annahmen und Berechnungsgrundlage anzeigen
So entsteht die Zahl. Gerechnet wird mit dem Mittelwert der genannten Investitionsspanne; er wird linear über sieben Jahre abgeschrieben. Dazu kommen jährlich Wartung und Kalibrierung, klimatisierter Messraum, Softwarepflege, Taster und Verbrauchsmaterial, Aufspannungen sowie ein Messtechniker plus 20 % Stellvertretung inklusive Schweizer Arbeitgeberkosten und Weiterbildung. Diese Jahressumme wird durch die Anzahl vollständig geprüfter Bauteile geteilt (Prüflose × zehn).
Externe Seite, je Prüflos aufgeschlüsselt. Serienleistung (Einrichten, Tastereinmessen, Akklimatisierung, CNC-Messung, Auswertung, Dokumentation und vereinbarte Datenübertragung) {{ kBuyArbeit }}, Auftragspauschale {{ kBuyPauschale }}, Hin- und Rücktransport samt Verpackung und interner Logistik beim Kunden {{ kTransportLos }}; diese Kosten trägt der Kunde vollständig und sie gehören deshalb in den Vergleich. Zusammen {{ aBuyLos }} je Prüflos. Die Auftragspauschale von {{ kBuyPauschale }} fällt an, weil der Messumsatz eines einzelnen Prüfloses unter CHF 1'000.— liegt.
Einmalige Startkosten. Verglichen werden die wiederkehrenden Kosten im eingespielten Serienbetrieb. Projektspezifische Startkosten für Programmierung, Prüfskizze, Aufspannkonzept, Einführung und Eignungsnachweis sind auf beiden Seiten nicht enthalten. Die Maschineninvestition bleibt über sieben Jahre abgeschrieben Teil der internen Jahreskosten.
Personalkosten. Ein Messtechniker mit {{ kLohnMonat }} Bruttolohn und 13 Monatslöhnen, zuzüglich {{ kZuschlag }} Schweizer Arbeitgeberkosten und {{ kStellvertretung }} für die Stellvertretung, ergibt {{ kVorhalt }} pro Jahr.
Transport. Ein Prüflos wiegt mit Verpackung rund {{ kLosGewicht }} kg. Gerechnet wird die günstigere Variante aus zehn Einzelpaketen oder einer Palette; im Referenzfall ist das {{ kTransportArt }}: Versand hin und zurück {{ kTransportWege }} plus 15 Minuten interne Logistikzeit {{ kLogistik }}, zusammen {{ kTransportLos }} je Prüflos. Grundlage sind öffentliche Schweizer Pakettarife (brutto auf netto umgerechnet) und ein Stückguttransport bis 250 kg in der Distanzzone bis 60 km ab Wohlen AG (Bandbreite CHF 120.— bis 155.— je Weg). Datenstand {{ datenstand }}.
Zonen und Break-even. Bis {{ zHybridBis }} Prüflose pro Jahr hat die externe Messung einen deutlichen Kostenvorteil. Zwischen {{ zHybridVon }} und {{ zMakeBis }} Losen liegen die Kosten beider Wege nahe beieinander; dieser Bereich ist die Entscheidungszone. Ab {{ zMakeVon }} Losen gewinnt die eigene Kapazität zunehmend an wirtschaftlichem Vorteil. Der rechnerische Break-even, an dem beide gleich viel kosten, liegt bei {{ aBE }} Prüflosen ({{ aBETeile }} Bauteile).
Was das Ergebnis zugunsten der eigenen Lösung verschiebt. Vorhandenes Messpersonal, ein bereits bestehender klimatisierter Messraum oder eine Maschine, die weitere Bauteile und Aufgaben mitträgt. In dieser Referenzberechnung ist keiner dieser Fälle unterstellt.
Weitere unternehmerische Risiken
Maschinenausfall, Rekrutierung und Verfügbarkeit von Fachpersonal, technologische Alterung sowie Lieferzeiten für Maschine und Ersatzteile sind bewusst nicht in der Jahressumme enthalten.
Die drei Wege im Klartext
Was hinter Extern, Hybrid und eigener Kapazität steht
Extern bei CSL
Die Bauteile werden im Prüflabor in Wohlen AG gemessen. Sie brauchen keine Maschine, keinen klimatisierten Messraum und kein eigenes Fachpersonal. Für einzelne Aufträge eignet sich die Auftragsmessung, für wiederkehrende Lieferlose das Quality Gate mit festen Anlieferfenstern.
Hybrid
Sie messen weiter extern und bauen die interne Lösung parallel auf: Anforderungen spezifizieren, Aufspannung und Messprogramme erstellen, Abläufe im Betrieb einführen. Der Wechsel erfolgt, sobald die Auslastung stabil über dem Break-even liegt oder die Auftragslage gesichert ist. Bis dahin bleibt die Lieferfähigkeit erhalten.
Eigene Kapazität
Die Messung läuft im eigenen Haus, mit direkter Rückmeldung an die Fertigung und ohne Transport. Damit das ab Tag eins trägt, übernimmt CSL die messtechnische Beurteilung der Prüfmerkmale, Messstrategie, Aufspannkonzept, CNC-Messprogramme, den Eignungsnachweis und die Einführung im Betrieb.

Was eine eigene Messmaschine wirklich kostet

Mitutoyo CRYSTA-Apex S: Koordinatenmessgerät der Klasse, die für das Referenzbauteil nötig wäre
Für die Referenzberechnung wird ein mittelgrosses Präzisions-KMG mit einem Messraum von 20 m² angenommen. Dazu kommen Messsoftware, Tastersysteme, Aufspannung und ein klimatisierter Messraum — genau diese Positionen stehen in der Jahresrechnung oben.
Was ein eigener Messplatz braucht
Geschätzte jährliche Kosten pro Position (CHF pro Jahr)
Referenzbauteil bei {{ proJahrText }} Prüflosen pro Jahr ({{ teileText }} Bauteile): {{ kKlasse }}, Investition {{ kInvestSpanne }}, Messraum {{ kRaumM2 }}. Richtwerte, Datenstand {{ datenstand }}.
Koordinatenmessgerät inkl. Messsoftware, Taster, Spannmittel, Installation, Abnahme und Erstkalibrierung — Abschreibung über 7 Jahre
{{ kAbschreibung }}
Wartung, Service, Reparaturen und wiederkehrende Kalibrierung
{{ kWartung }}
Klimatisierter Messraum mit Bedien- und Wartungsraum: Fläche, Klimatisierung, Energie
{{ kRaum }}
Softwarepflege, Lizenzen und Updates
{{ kSoftware }}
Ersatz und Ergänzung von Tastern, Taststiften und Wechselsystemen
{{ kVerbrauch }}
Aufspannung und Spannmittel: Vorrichtungen, Anpassungen und Ergänzungen
{{ kAufspannung }}
Ein Messtechniker plus 20 % Stellvertretung, inkl. Schweizer Arbeitgeberkosten (AHV, IV, EO, ALV, BVG, Unfallversicherung)
{{ kPersonal }}
Weiterbildung: AUKOM, ISO-GPS, Softwarekurse
{{ kWeiterbildung }}
Summe pro Jahr
{{ kTotal }}
Bei dieser Auslastung entspricht das rund {{ aMakeLos }} je Prüflos. Die Personalkosten fallen unabhängig von der Auslastung an: Sinkt der Messbedarf, verteilen sich dieselben {{ kVorhalt }} pro Jahr auf weniger Prüfungen. Bei hoher Auslastung sind Schichtmodell, automatisierte Beladung oder zusätzliche Kapazität individuell zu prüfen. Nicht enthalten sind bauliche Anpassungen, Netzwerk- und Datenanbindung, die Prüfmittelverwaltung sowie unternehmerische Risiken (siehe unten).

Was die externe Messung kostet

Bei der Auftragsmessung und im wiederkehrenden Quality Gate trennen sich die Kosten sauber in einmalige Startkosten (Programmierung, Prüfskizze, Aufspannkonzept, Tasterkonfiguration) und wiederkehrende Serienkosten (Einrichten, Tastereinmessung, Akklimatisierung, CNC-Messzeit, Auswertung und Prüfbericht, Datenübertragung direkt ins Kundensystem). Dazu kommen Hin- und Rücktransport nach Wohlen AG, Verpackung und Ihre interne Logistikzeit; in der Referenzberechnung werden sämtliche wiederkehrenden Kosten auf das Prüflos und anschliessend auf die zehn vollständig geprüften Bauteile verteilt. Bei Kleinaufträgen unter CHF 1'000.— Bestellwert fällt eine Auftragspauschale an. Bei Abweichungen liefert CSL zum Messwert auch die technische Einordnung.

«Make mit CSL»: die interne Messlösung produktionsbereit aufbauen

Lohnt sich die eigene Maschine, bleibt CSL Ihr Partner: messtechnische Beurteilung Ihrer Prüfmerkmale, der Bauteilgrösse und der erforderlichen Genauigkeit, Empfehlung von Tastern und Software, Messvorrichtungen und Aufspannkonzepte, Erstellung und Einführung der CNC-Messprogramme, Messstrategie und Prüfplanung nach ISO-GPS, automatische Berichtserstellung, Datenübertragung, Prüfprozesseignung sowie Einführung im Betrieb und Unterstützung im laufenden Prozess.

Die Messprogramme entstehen in der Software, die auf Ihrer Maschine läuft: Mitutoyo MCOSMOS, Zeiss Calypso oder Hexagon PC-DMIS. Offline erstellt, auf Ihrer Maschine eingefahren und dokumentiert übergeben.

«Der Polymechaniker legt das Bauteil gemäss Arbeitsanweisung in die definierte Aufspannung ein, wählt den Auftrag und startet die freigegebene Messung. Das CNC-Messprogramm führt den Messablauf automatisch aus und erstellt die vorgesehenen Ergebnisse und Dokumente.»

Prüfplanung, Programmpflege und die Beurteilung von Abweichungen bleiben Aufgaben mit Messtechnik-Fachwissen; beim Aufbau übernimmt CSL diese Aufgaben, danach nach Vereinbarung Ihr Team oder weiterhin CSL.

Messtechnik ermöglicht Aufträge

Ohne sofort verfügbare und geeignete Messtechnik könnte ein Unternehmen einen grossvolumigen Auftrag möglicherweise nicht annehmen. Die Messkosten müssen deshalb auch dem Deckungsbeitrag und dem Wert des ermöglichten Kundenauftrags gegenübergestellt werden — nicht nur den eigenen Herstellkosten.

Dazu kommen vermiedene Reklamationen und vermiedener Ausschuss, eine schnellere Serienfreigabe, geringeres Investitionsrisiko und keine Kapitalbindung. Wie das konkret aussieht, zeigt das Praxisbeispiel zum externen Quality Gate.

Häufige Fragen

Wann lohnt sich ein eigenes Koordinatenmessgerät?
Bei hohem, stabilem Messbedarf: Die Fixkosten für Maschine, Messraum und vorgehaltene Fachperson verteilen sich auf viele Prüfungen. Beim Referenzbauteil liegt der Break-even bei {{ aBE }} Prüflosen pro Jahr ({{ aBETeile }} Bauteile).
Wie beeinflusst die Präzisionsanforderung die Maschinenwahl?
Massgebend ist das anspruchsvollste Merkmal, nicht der Durchschnitt: Ein einziges eng toleriertes Mass kann ein hochpräzises Labor-KMG und einen stabil klimatisierten Messraum erfordern, auch wenn alle anderen Masse unkritisch sind.
Welche internen Kosten werden bei einer eigenen Messmaschine häufig unterschätzt?
Der Vorhalt für Personal, die Aufspannung und der klimatisierte Messraum. Personal, Raum und Abschreibung laufen unabhängig davon, wie viel gemessen wird; dazu kommen Wartung, Kalibrierung, Softwarepflege und der Ersatz von Tastern. Die Aufstellung oben zeigt alle Positionen für das Referenzbeispiel.
Wie unterstützt CSL beim Aufbau einer eigenen Messlösung?
Mit messtechnischer Beurteilung der Prüfmerkmale, Messstrategie, Messvorrichtungen und Aufspannkonzepten, CNC-Messprogrammen in Mitutoyo MCOSMOS, Zeiss Calypso oder Hexagon PC-DMIS, dem Nachweis der Prüfprozesseignung und der Einführung im Betrieb. Die Beschaffung selbst bleibt bei Ihnen.
Wie gross muss ein klimatisierter Messraum sein?
Abhängig von Maschinengrösse, Bedien- und Wartungsraum: kompaktes KMG ca. 12 m², mittelgrosses ca. 20 m², Labor- und Grossgeräte 25–40 m² — jeweils mit stabiler Temperaturführung.
Was ist eine Hybridlösung?
Zuerst extern bei CSL messen, parallel die interne Lösung aufbauen: Anforderungen spezifizieren, Programme erstellen, Abläufe im Betrieb einführen. Bestehende Messprogramme lassen sich beim Kunden implementieren, sodass die Serienprüfung ohne Neuaufbau übergeht. Der Wechsel erfolgt, sobald Auslastung und Eignungsnachweis stehen — ohne Lieferunterbruch.
Nächster Schritt
Unabhängig davon, welche Tendenz die Referenzberechnung zeigt: Wir prüfen sie mit Ihnen.
Senden Sie uns Zeichnung, Stückzahlen und Liefertakt. Sie erhalten eine nachvollziehbare Offerte für die externe Messung — oder eine ehrliche Einschätzung, ob sich Ihre eigene Messlösung rechnet, und was CSL beim Aufbau übernimmt.
Externe Messung anfragen → Interne Messlösung mit CSL aufbauen
Christian Schärer
Christian Schärer
Inhaber und Geschäftsleiter · Normenausschuss Swissmem NK1
Veröffentlicht 16. August 2026 · Quellen: öffentliche Schweizer Tarif- und Lohndaten sowie Erfahrungswerte aus dem CSL-Prüflabor. Datenstand {{ datenstand }}
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Wissen · Qualitätssicherung

Make or Buy in der Messtechnik: Wann lohnt sich ein eigenes Koordinatenmessgerät?

Extern messen lassen, eine eigene Messmaschine kaufen oder beides kombinieren: Dieser Beitrag ist eine interaktive Entscheidungshilfe für Geschäfts- und Produktionsleitung, Projektleitung sowie QM- und QS-Kader. Ein festes, durchgerechnetes Referenzbeispiel zeigt für ein Koordinatenmessgerät (KMG), die Messmaschine für Mass, Form und Lage, wie die Prüfmenge die Kosten beeinflusst und wo der wirtschaftliche Break-even liegt. Bauteilgrösse und Präzisionsanforderung bestimmen dabei, welche Messlösung grundsätzlich erforderlich ist. CSL übernimmt beides: die externe Messung im Prüflabor und die Unterstützung beim Aufbau Ihrer internen Messtechnik.

Qualitätssicherung Christian Schärer · 16. August 2026

Ein Referenzbauteil, unterschiedliche Prüfhäufigkeiten

Alle Zahlen in diesem Beitrag beruhen auf demselben fiktiven Referenzbauteil und derselben Rechnung. Verändert wird nur eine Grösse: wie oft das Bauteil pro Jahr geprüft wird. Richtwerte, Datenstand {{ datenstand }}.

Fiktives Referenzbauteil
Aluminiumgehäuse mit 30 Prüfmerkmalen
300 × 200 × 120 mm, 18 kg, Aluminium · bestehende Wiederholmessung, Messprogramm und Aufspannung sind eingerichtet
Voraussetzungen der Referenzberechnung
30 Prüfmerkmale je Bauteil 30 definierte Prüfmerkmale, mehrheitlich CTQ-Masse (critical to quality). Eine vollständige Prüfung umfasst alle 30.
10 Bauteile je Prüflos als Stichprobe Zehn Bauteile aus dem Lieferlos werden vollständig geprüft.
52 Prüflose pro Jahr im Beispiel Entspricht einem Prüflos pro Woche. Der Regler verändert genau diesen Wert.
Wichtige Annahme: Das Referenzmodell unterstellt den vollständigen Aufbau einer eigenen Messkapazität inklusive Fachpersonal und Messraum. Bereits vorhandenes Personal oder bestehende Infrastruktur verschiebt den Break-even deutlich Richtung eigener Lösung.
{{ proJahrText }}Prüflose pro Jahr · {{ teileText }} Bauteile
Extern bei CSL: bis {{ zHybridBis }} Lose pro Jahr Hybrid: {{ zHybridVon }} bis {{ zMakeBis }} Lose Eigene Kapazität: ab {{ zMakeVon }} Lose
Extern bei CSL
Hybrid
Eigen
4 Break-even {{ aBE }} Prüflose 208
Verschieben Sie den Regler: Er verändert allein, wie oft pro Jahr ein Prüflos zur Prüfung geht. Ein Prüflos umfasst zehn Bauteile, eine vollständige Prüfung alle 30 Prüfmerkmale. 52 Lose entsprechen einem Los pro Woche.
Vergleich je Prüflos
Externe Messung bei CSL {{ aBuyLos }} je Prüflos, inkl. Hin- und Rücktransport
Eigenes KMG {{ aMakeLos }} je Prüflos (10 geprüfte Bauteile)
Ergebnis
{{ aEmpfehlung }}
{{ aZusatz }}
Wie diese Zahlen zu lesen sind
Jede Prüfung, jede Zeichnung, jedes Bauteil und jede betriebliche Situation ist individuell. Die Zusammenhänge und die strategischen Entscheide dahinter sind meist komplex und lassen sich nicht plakativ bewerten. Der Beitrag ist eine interaktive Entscheidungshilfe: Sie gibt einen Denkanstoss und zeigt Verläufe, ersetzt aber keine Beurteilung Ihrer konkreten Aufgabe. Vor einem Investitions- oder Vergabeentscheid gehören Prüfumfang, Toleranzen, Messstrategie, Kapazität und Termine immer individuell geprüft — genau dafür stehen wir bereit.
Drei Prüfhäufigkeiten im Vergleich
Dasselbe Bauteil, dieselbe Rechnung
Situation
Eigenes KMG
Bei CSL
Ergebnis
12 Prüflose pro Jahr
Monatlich ein Los, 120 Bauteile
Eigenes KMG{{ p1Make }}
Extern bei CSL{{ p1Buy }}
Ergebnis{{ p1Emp }}
144 Prüflose pro Jahr
Rund drei Lose pro Woche, 1'440 Bauteile
Eigenes KMG{{ p2Make }}
Extern bei CSL{{ p2Buy }}
Ergebnis{{ p2Emp }}
200 Prüflose pro Jahr
Vier Lose pro Woche, 2'000 Bauteile
Eigenes KMG{{ p3Make }}
Extern bei CSL{{ p3Buy }}
Ergebnis{{ p3Emp }}
Beträge je Prüflos mit zehn vollständig geprüften Bauteilen (je 30 Prüfmerkmale); der Betrag für die externe Messung enthält Hin- und Rücktransport, Verpackung und Ihre interne Logistikzeit. Der Break-even liegt bei {{ aBE }} Prüflosen pro Jahr ({{ aBETeile }} Bauteile): darunter ist die externe Messung günstiger, darüber die eigene Maschine. Bei hoher Auslastung sind Schichtmodell, automatisierte Beladung oder externe Spitzenabdeckung individuell zu prüfen. Bei der Hybridlösung wird weiter extern gemessen und die interne Lösung parallel aufgebaut; der Wechsel erfolgt, sobald die Auslastung stabil über dem Break-even liegt. Das gilt auch, wenn noch offen ist, ob die Auftragslage weiter steigt oder wieder abflacht.
Annahmen und Berechnungsgrundlage anzeigen
So entsteht die Zahl. Gerechnet wird mit dem Mittelwert der genannten Investitionsspanne; er wird linear über sieben Jahre abgeschrieben. Dazu kommen jährlich Wartung und Kalibrierung, klimatisierter Messraum, Softwarepflege, Taster und Verbrauchsmaterial, Aufspannungen sowie ein Messtechniker plus 20 % Stellvertretung inklusive Schweizer Arbeitgeberkosten und Weiterbildung. Diese Jahressumme wird durch die Anzahl vollständig geprüfter Bauteile geteilt (Prüflose × zehn).
Externe Seite, je Prüflos aufgeschlüsselt. Serienleistung (Einrichten, Tastereinmessen, Akklimatisierung, CNC-Messung, Auswertung, Dokumentation und vereinbarte Datenübertragung) {{ kBuyArbeit }}, Auftragspauschale {{ kBuyPauschale }}, Hin- und Rücktransport samt Verpackung und interner Logistik beim Kunden {{ kTransportLos }}; diese Kosten trägt der Kunde vollständig und sie gehören deshalb in den Vergleich. Zusammen {{ aBuyLos }} je Prüflos. Die Auftragspauschale von {{ kBuyPauschale }} fällt an, weil der Messumsatz eines einzelnen Prüfloses unter CHF 1'000.— liegt.
Einmalige Startkosten. Verglichen werden die wiederkehrenden Kosten im eingespielten Serienbetrieb. Projektspezifische Startkosten für Programmierung, Prüfskizze, Aufspannkonzept, Einführung und Eignungsnachweis sind auf beiden Seiten nicht enthalten. Die Maschineninvestition bleibt über sieben Jahre abgeschrieben Teil der internen Jahreskosten.
Personalkosten. Ein Messtechniker mit {{ kLohnMonat }} Bruttolohn und 13 Monatslöhnen, zuzüglich {{ kZuschlag }} Schweizer Arbeitgeberkosten und {{ kStellvertretung }} für die Stellvertretung, ergibt {{ kVorhalt }} pro Jahr.
Transport. Ein Prüflos wiegt mit Verpackung rund {{ kLosGewicht }} kg. Gerechnet wird die günstigere Variante aus zehn Einzelpaketen oder einer Palette; im Referenzfall ist das {{ kTransportArt }}: Versand hin und zurück {{ kTransportWege }} plus 15 Minuten interne Logistikzeit {{ kLogistik }}, zusammen {{ kTransportLos }} je Prüflos. Grundlage sind öffentliche Schweizer Pakettarife (brutto auf netto umgerechnet) und ein Stückguttransport bis 250 kg in der Distanzzone bis 60 km ab Wohlen AG (Bandbreite CHF 120.— bis 155.— je Weg). Datenstand {{ datenstand }}.
Zonen und Break-even. Bis {{ zHybridBis }} Prüflose pro Jahr hat die externe Messung einen deutlichen Kostenvorteil. Zwischen {{ zHybridVon }} und {{ zMakeBis }} Losen liegen die Kosten beider Wege nahe beieinander; dieser Bereich ist die Entscheidungszone. Ab {{ zMakeVon }} Losen gewinnt die eigene Kapazität zunehmend an wirtschaftlichem Vorteil. Der rechnerische Break-even, an dem beide gleich viel kosten, liegt bei {{ aBE }} Prüflosen ({{ aBETeile }} Bauteile).
Was das Ergebnis zugunsten der eigenen Lösung verschiebt. Vorhandenes Messpersonal, ein bereits bestehender klimatisierter Messraum oder eine Maschine, die weitere Bauteile und Aufgaben mitträgt. In dieser Referenzberechnung ist keiner dieser Fälle unterstellt.
Weitere unternehmerische Risiken
Maschinenausfall, Rekrutierung und Verfügbarkeit von Fachpersonal, technologische Alterung sowie Lieferzeiten für Maschine und Ersatzteile sind bewusst nicht in der Jahressumme enthalten.
Die drei Wege im Klartext
Was hinter Extern, Hybrid und eigener Kapazität steht
Extern bei CSL
Die Bauteile werden im Prüflabor in Wohlen AG gemessen. Sie brauchen keine Maschine, keinen klimatisierten Messraum und kein eigenes Fachpersonal. Für einzelne Aufträge eignet sich die Auftragsmessung, für wiederkehrende Lieferlose das Quality Gate mit festen Anlieferfenstern.
Hybrid
Sie messen weiter extern und bauen die interne Lösung parallel auf: Anforderungen spezifizieren, Aufspannung und Messprogramme erstellen, Abläufe im Betrieb einführen. Der Wechsel erfolgt, sobald die Auslastung stabil über dem Break-even liegt oder die Auftragslage gesichert ist. Bis dahin bleibt die Lieferfähigkeit erhalten.
Eigene Kapazität
Die Messung läuft im eigenen Haus, mit direkter Rückmeldung an die Fertigung und ohne Transport. Damit das ab Tag eins trägt, übernimmt CSL die messtechnische Beurteilung der Prüfmerkmale, Messstrategie, Aufspannkonzept, CNC-Messprogramme, den Eignungsnachweis und die Einführung im Betrieb.

Was eine eigene Messmaschine wirklich kostet

Mitutoyo CRYSTA-Apex S: Koordinatenmessgerät der Klasse, die für das Referenzbauteil nötig wäre
Für die Referenzberechnung wird ein mittelgrosses Präzisions-KMG mit einem Messraum von 20 m² angenommen. Dazu kommen Messsoftware, Tastersysteme, Aufspannung und ein klimatisierter Messraum — genau diese Positionen stehen in der Jahresrechnung oben.
Was ein eigener Messplatz braucht
Geschätzte jährliche Kosten pro Position (CHF pro Jahr)
Referenzbauteil bei {{ proJahrText }} Prüflosen pro Jahr ({{ teileText }} Bauteile): {{ kKlasse }}, Investition {{ kInvestSpanne }}, Messraum {{ kRaumM2 }}. Richtwerte, Datenstand {{ datenstand }}.
Koordinatenmessgerät inkl. Messsoftware, Taster, Spannmittel, Installation, Abnahme und Erstkalibrierung — Abschreibung über 7 Jahre
{{ kAbschreibung }}
Wartung, Service, Reparaturen und wiederkehrende Kalibrierung
{{ kWartung }}
Klimatisierter Messraum mit Bedien- und Wartungsraum: Fläche, Klimatisierung, Energie
{{ kRaum }}
Softwarepflege, Lizenzen und Updates
{{ kSoftware }}
Ersatz und Ergänzung von Tastern, Taststiften und Wechselsystemen
{{ kVerbrauch }}
Aufspannung und Spannmittel: Vorrichtungen, Anpassungen und Ergänzungen
{{ kAufspannung }}
Ein Messtechniker plus 20 % Stellvertretung, inkl. Schweizer Arbeitgeberkosten (AHV, IV, EO, ALV, BVG, Unfallversicherung)
{{ kPersonal }}
Weiterbildung: AUKOM, ISO-GPS, Softwarekurse
{{ kWeiterbildung }}
Summe pro Jahr
{{ kTotal }}
Bei dieser Auslastung entspricht das rund {{ aMakeLos }} je Prüflos. Die Personalkosten fallen unabhängig von der Auslastung an: Sinkt der Messbedarf, verteilen sich dieselben {{ kVorhalt }} pro Jahr auf weniger Prüfungen. Bei hoher Auslastung sind Schichtmodell, automatisierte Beladung oder zusätzliche Kapazität individuell zu prüfen. Nicht enthalten sind bauliche Anpassungen, Netzwerk- und Datenanbindung, die Prüfmittelverwaltung sowie unternehmerische Risiken (siehe unten).

Was die externe Messung kostet

Bei der Auftragsmessung und im wiederkehrenden Quality Gate trennen sich die Kosten sauber in einmalige Startkosten (Programmierung, Prüfskizze, Aufspannkonzept, Tasterkonfiguration) und wiederkehrende Serienkosten (Einrichten, Tastereinmessung, Akklimatisierung, CNC-Messzeit, Auswertung und Prüfbericht, Datenübertragung direkt ins Kundensystem). Dazu kommen Hin- und Rücktransport nach Wohlen AG, Verpackung und Ihre interne Logistikzeit; in der Referenzberechnung werden sämtliche wiederkehrenden Kosten auf das Prüflos und anschliessend auf die zehn vollständig geprüften Bauteile verteilt. Bei Kleinaufträgen unter CHF 1'000.— Bestellwert fällt eine Auftragspauschale an. Bei Abweichungen liefert CSL zum Messwert auch die technische Einordnung.

«Make mit CSL»: die interne Messlösung produktionsbereit aufbauen

Lohnt sich die eigene Maschine, bleibt CSL Ihr Partner: messtechnische Beurteilung Ihrer Prüfmerkmale, der Bauteilgrösse und der erforderlichen Genauigkeit, Empfehlung von Tastern und Software, Messvorrichtungen und Aufspannkonzepte, Erstellung und Einführung der CNC-Messprogramme, Messstrategie und Prüfplanung nach ISO-GPS, automatische Berichtserstellung, Datenübertragung, Prüfprozesseignung sowie Einführung im Betrieb und Unterstützung im laufenden Prozess.

Die Messprogramme entstehen in der Software, die auf Ihrer Maschine läuft: Mitutoyo MCOSMOS, Zeiss Calypso oder Hexagon PC-DMIS. Offline erstellt, auf Ihrer Maschine eingefahren und dokumentiert übergeben.

«Der Polymechaniker legt das Bauteil gemäss Arbeitsanweisung in die definierte Aufspannung ein, wählt den Auftrag und startet die freigegebene Messung. Das CNC-Messprogramm führt den Messablauf automatisch aus und erstellt die vorgesehenen Ergebnisse und Dokumente.»

Prüfplanung, Programmpflege und die Beurteilung von Abweichungen bleiben Aufgaben mit Messtechnik-Fachwissen; beim Aufbau übernimmt CSL diese Aufgaben, danach nach Vereinbarung Ihr Team oder weiterhin CSL.

Messtechnik ermöglicht Aufträge

Ohne sofort verfügbare und geeignete Messtechnik könnte ein Unternehmen einen grossvolumigen Auftrag möglicherweise nicht annehmen. Die Messkosten müssen deshalb auch dem Deckungsbeitrag und dem Wert des ermöglichten Kundenauftrags gegenübergestellt werden — nicht nur den eigenen Herstellkosten.

Dazu kommen vermiedene Reklamationen und vermiedener Ausschuss, eine schnellere Serienfreigabe, geringeres Investitionsrisiko und keine Kapitalbindung. Wie das konkret aussieht, zeigt das Praxisbeispiel zum externen Quality Gate.

Häufige Fragen

Wann lohnt sich ein eigenes Koordinatenmessgerät?
Bei hohem, stabilem Messbedarf: Die Fixkosten für Maschine, Messraum und vorgehaltene Fachperson verteilen sich auf viele Prüfungen. Beim Referenzbauteil liegt der Break-even bei {{ aBE }} Prüflosen pro Jahr ({{ aBETeile }} Bauteile).
Wie beeinflusst die Präzisionsanforderung die Maschinenwahl?
Massgebend ist das anspruchsvollste Merkmal, nicht der Durchschnitt: Ein einziges eng toleriertes Mass kann ein hochpräzises Labor-KMG und einen stabil klimatisierten Messraum erfordern, auch wenn alle anderen Masse unkritisch sind.
Welche internen Kosten werden bei einer eigenen Messmaschine häufig unterschätzt?
Der Vorhalt für Personal, die Aufspannung und der klimatisierte Messraum. Personal, Raum und Abschreibung laufen unabhängig davon, wie viel gemessen wird; dazu kommen Wartung, Kalibrierung, Softwarepflege und der Ersatz von Tastern. Die Aufstellung oben zeigt alle Positionen für das Referenzbeispiel.
Wie unterstützt CSL beim Aufbau einer eigenen Messlösung?
Mit messtechnischer Beurteilung der Prüfmerkmale, Messstrategie, Messvorrichtungen und Aufspannkonzepten, CNC-Messprogrammen in Mitutoyo MCOSMOS, Zeiss Calypso oder Hexagon PC-DMIS, dem Nachweis der Prüfprozesseignung und der Einführung im Betrieb. Die Beschaffung selbst bleibt bei Ihnen.
Wie gross muss ein klimatisierter Messraum sein?
Abhängig von Maschinengrösse, Bedien- und Wartungsraum: kompaktes KMG ca. 12 m², mittelgrosses ca. 20 m², Labor- und Grossgeräte 25–40 m² — jeweils mit stabiler Temperaturführung.
Was ist eine Hybridlösung?
Zuerst extern bei CSL messen, parallel die interne Lösung aufbauen: Anforderungen spezifizieren, Programme erstellen, Abläufe im Betrieb einführen. Bestehende Messprogramme lassen sich beim Kunden implementieren, sodass die Serienprüfung ohne Neuaufbau übergeht. Der Wechsel erfolgt, sobald Auslastung und Eignungsnachweis stehen — ohne Lieferunterbruch.
Nächster Schritt
Unabhängig davon, welche Tendenz die Referenzberechnung zeigt: Wir prüfen sie mit Ihnen.
Senden Sie uns Zeichnung, Stückzahlen und Liefertakt. Sie erhalten eine nachvollziehbare Offerte für die externe Messung — oder eine ehrliche Einschätzung, ob sich Ihre eigene Messlösung rechnet, und was CSL beim Aufbau übernimmt.
Externe Messung anfragen → Interne Messlösung mit CSL aufbauen
Christian Schärer
Christian Schärer
Inhaber und Geschäftsleiter · Normenausschuss Swissmem NK1
Veröffentlicht 16. August 2026 · Quellen: öffentliche Schweizer Tarif- und Lohndaten sowie Erfahrungswerte aus dem CSL-Prüflabor. Datenstand {{ datenstand }}